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Erstes Campusfest in Feuchtwangen

Am 23. Juli feierte die Außenstelle der Hochschule Ansbach in Feuchtwangen ihr erstes Campusfest. Mit zahlreichen interessierten Gästen war der Campus Feuchtwangen den ganzen Tag gut besucht.

Zur Eröffnung des Festes begrüßte Campusleiter Prof. Dr.-Ing. Johannes Jungwirth die Ehrengäste: Neben dem Hochschulpräsidenten Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein nahmen auch der Dekan der Fakultät Technik Prof. Dr. Norbert Kaiser sowie Feuchtwangens Bürgermeister Patrick Ruh teil.

Außerdem sprachen die Geschäftsführerin der Bayerischen BauAkademie Gabriela Gottwald, Wolfgang Neukirchner als Behördenleiter des Amts für Ländliche Entwicklung und Michael Nowakowitsch als zweiter Vorsitzender des Förderkreises Campus Feuchtwangen e.V. Grußworte.

Durch unseren Standort am Campus Feuchtwangen, war die Bayerische Dohnenakademie ebenfalls am Campusfest vertreten und präsentierte sich durch eine Probevorlesung über Drohnen und einem aufgebauten Drohnenflugparkour.

Sowohl die Schnuppervorlesung als auch der Parkour wurden zahlreich besucht. Während der Vortrag mehr darauf zielte, den Gästen einen ersten Eindruck zu Drohnen und der Arbeit der Bayerischen Drohnenakademie zu vermitteln, bot der aufgebaute Parkour eine spannende Attraktion, bei welchen die Besucher selbst die Drohnen durch die Hindernisse steuern konnten.

Auch das Wetter blieb auf unserer Seite: Nach anfänglich grauem Himmel, strahlte den restlichen Tag die Sonne und ermöglichte somit ein gemütliches Beisammensitzen im Freien sowie zahlreiche Aktivitäten. Neben einer Hüpfburg für die kleinen Gäste und der Virtual-Reality-Besichtigung des neuen Campusgebäudes bestand ebenso die Möglichkeit, den Tag mit einer Aufnahme der aufgebauten Infrarot-Fotobox in Erinnerung zu behalten. Rückblickend war das Campusfest ein voller Erfolg!

Verleih von Drohnen an Studierende

Studierende haben in der Vergangenheit gerne die Möglichkeit wahrgenommen, mit Drohnen hochschulinterne Projekte zu verfolgen. Dabei sind gerade in der Fakultät Medien in letzter Zeit aufregende Kurzfilme und Videopodcasts mit Bauwerken, Autos oder Sport entstanden.

Die interne Webplattform verleihmedien.de bietet Studierenden zum Ausleihen einen offiziellen Weg, einfach an die Drohnen heranzukommen und diese für Hochschulprojekte komplett kostenfrei nutzen zu können! Die Ausleihmedien können über einen, speziell für die Drohnenakademie eingerichteten Bereich, auf der Webseite eingesehen werden. Hierbei steht den Studierenden ein Kalender zur Verfügung, in welchem die Verfügbarkeit der einzelnen Drohnenmodelle entnommen werden kann.

Das Angebot umfasst sieben verschiedene Modelle, darunter unter anderem die DJI Mavic 2 Pro und die DJI Phantom 4 Pro.

Jedes auszuleihende Set beinhaltet bereits eine Speicherkarte, einen Controller, mehrere Akkus, dazugehörige Netzteile und Ladekabel, sowie für das jeweilige Modell spezifisches weiteres Zubehör, welches bei den einzelnen Modellen eingesehen werden kann.

Die Ausleihe von Medien der Drohnenakademie erfolgt ausschließlich an Studierende der Hochschule Ansbach. Zusätzlich müssen die Studenten einen Praxisflugtag absolvieren. Die Zugangsdaten können per Anfrage an verleih@drohnenakademie.bayern angefordert werden.

Die Abholzeiten sind Montag bis Donnerstag jeweils von 10:00 – 12:00 sowie 13:00 – 15:00 Uhr und Freitag von 10:00 – 12:00 Uhr.

Wir freuen uns auf weitere eindrucksvolle Videos und Fotos, die sich unsere Studierenden einfallen lassen!

Eure BDAN

An den Puls der Atmosphäre

Wetterstation für die Gebäudetechnik und Drohnenflüge

Thomas Haupt bei der Montage der Wetterstation auf dem Dach des Forschungsgebäudes am Campus Feuchtwangen

Auf dem Dach der Forschungshalle am Campus Feuchtwangen wurde vor zwei Wochen eine professionelle Wetterstation installiert. Ausgestattet mit einer Vielzahl hochauflösender Sensoren können dadurch zahlreiche Umgebungsdaten ermittelt und für Lehre und Forschung verwendet werden.

Ausschnitt aus dem Dashboard der Wetterstation mit Anzeige für Windgeschwindigkeit und -richtung.

Die Messignale werden digitalisiert und in regelmäßigen Abständen von einem integrierten Datenlogger in eine Datenbank gespeichert. Aktuelle Messwerte können über das Dashboard der internen Weboberfläche aufgerufen werten.

Ein Kombiinstrument registriert sowohl die Temperatur, die relative Luftfeuchte und den barometrischen Druck. Dadurch lassen sich weitere Größen wie der Taupunkt als auch der aktuelle Wettertrend bestimmen.

Schon gewusst? Der Taupunkt bezeichnet die Temperatur, bei der das als Gas vorhandene atmosphärische Wasser beginnt zu kondensieren – d.h. es zur Nebelbildung oder Niederschlag kommt. Mit der Differenz zwischen echter Lufttemperatur und Taupunkttemperatur und der Multiplikation mit 125 lässt sich in etwa die Untergrenze von Wolken bestimmen. Angenommen der Unterschied der beiden Temperaturen beträgt nur 0,5°C, so muss der Pilot damit rechnen, dass seine Drohne bei etwa 60m in Wolken gerät und die Sicht abnimmt und sich Wasser an der Drohne anlagert. Dieses Wissen ist essentiell für Drohnenpiloten, da Drohnen bei Nebel oder Regen nicht fliegen dürfen.

Der Niederschlag wird mittels Kippwaagen-Regenmesser (Tipping Bucket) erfasst. Das Niederschlagswasser sammelt sich unterhalb eines Trichters in einer Schale, die bei einem bestimmten Gewicht nach unten kippt und sich entleert. Die Niederschlagsmenge kann anschließend aus der Anzahl der Kippbewegungen berechnet werden.

Niederschlagssumme über den Tag. Zwischen 7 und 10 Uhr fiel der meiste Regen.

Zur Ermittlung der Windgeschwindigkeit und Windrichtung steht ein Ultraschall-Anemometer zur Verfügung. Dieser robuste Sensor benötigt keine beweglichen Teile, weshalb er ideal für hohe Windgeschwindigkeiten geeignet ist. Eine eingebaute Heizung verhindert das Vereisen bei kalten Temperaturen. Es ist selbstverständlich, dass Drohnenflüge nur bis zu einer gewissen Windgeschwindigkeit stattfinden können.

Zudem wird die Bestrahlungsstärke der Sonne (sog. Globalstrahlung in Watt pro Quadratmeter) wird mit einem Pyranometer gemessen. Dazu wird die Solarstrahlung in einer Thermosäule absorbiert. In dieser wird die Strahlung in Wärme umgesetzt und im Anschluss als proportionales Spannungssignal ausgegeben.

Verlauf der Globalstrahlung mit einem ausgeprägten Maximum zur Mittagszeit.

Die von der Wetterstation ermittelten Daten können vielseitig weiterverwendet werden. So können sowohl Messwerte als auch Langzeitmessungen für z.B. die Gebäudesimulation herangezogen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit standortbezogene Jahres-, Monats- oder Wochenvergleiche zu erstellen und zu visualisieren. Und so wird erst durch solche Messstationen es überhaupt möglich Wetter- oder sogar Klimaänderungen quantitativ zu erfassen!

Für die Fernpiloten der Bayerischen Drohnenakademie sind aktuelle Wetterdaten von großer Bedeutung. So können Drohnen aus Sicherheitsgründen nur unter bestimmten Wetterbedingungen geflogen werden. Deshalb ist jeder Fernpilot verpflichtet, sich über die aktuellen atmosphärischen Verhältnisse zu informieren. Für die Vorhersage werden dafür die Daten des Deutschen Wetterdienstes z.B. über Apps wie „DWD-Flugwetter“ herangezogen. Für die aktuelle Wetterlage genügt zukünftig dem Piloten jedoch ein Blick, um sich schnell und zuverlässig über die tatsächlich aktuell vor Ort vorhandenen Wetterverhältnisse zu informieren.

Statement der Bayerischen Drohnenakademie zum Krieg in der Ukraine

Als Teil der Hochschule Ansbach  verurteilen wir, die Bayerische Drohnenakademie, die von der politischen Führung Russlands ausgehenden kriegerischen Handlungen gegenüber der Ukraine.

Wir als BDAN befassen uns ausschließlich mit der zivilen Drohnennutzung. Der militärische Einsatz von Drohnen, zumal als Kampfmittel, ist nicht Gegenstand unserer Forschung und Ausbildung.  

Noch im September letzten Jahres war eine Delegation der Partnerhochschulen Kyiv National Economic University named after Vadym Hetman (KNEU) und Kharkiv National Automobile and Highway University (KhNAHU) zur freundschaftlichen Begegnung und kollegialem Austausch zu Gast.

Und auch noch im Februar diesen Jahres durften wir einigen ukrainischen Wissenschaftler in Ansbach eine kleine Präsentation und Führung zu unseren medialen Anwendungen geben.

Die schweren menschlichen Schicksale, die nun hinter den, uns spätestens seit diesem Tag freundschaftlich verbundenen Menschen, stehen mögen, machen uns zutiefst betroffen.

Unsere Gedanken sind bei der ukrainischen Bevölkerung und bei allen, die von der Invasion betroffen sind. Wir hoffen, dass dieser völkerrechtlich aufs Schärfste zu verurteilende Überfall auf die Ukraine ein schnelles Ende findet.

Update: Stelle vergeben. Drohnenakademie sucht Webredakteur*In (studentische Hilfskraft)


Wer wir sind.

Die Bayerische Drohnenakademie ist eine Einrichtung der Hochschule Ansbach und bietet Kurse für künftige Drohnenpiloten an; neben den theoretischen und praktischen Aspekten des Fliegens beschäftigen wir uns mit verschiedenen Anwendungsfeldern für Drohnen, z.B. mit Fotografie, Video, Fotogrammetrie, Thermografie usw.

Woran wir arbeiten.

Mit unserem Webauftritt möchten wir Interessenten für unsere Kurse und für unser Angebot der Ausbildung zum A2-Fernpiloten ansprechen. Aber auch Hochschulangehörige sollen sich über unsere Arbeit, unsere Angebote und unsere Projekte informieren können. Zusätzlich bespielen wir über Facebook und Instagram weitere Social Media Kanäle.

Wir suchen dich.

Wir haben gehört, dass du dich gut mit WordPress auskennst? Du kannst einen guten Text von einem langweiligen unterscheiden? Die von dir verfassten Nachrichtentexte sind, auch wenn es mal technisch wird, ansprechend und treffend formuliert? Facebook und Instagram sind deine Freunde? Falls nötig, nimmst du auch mal selbst die Kamera in die Hand oder bearbeitest ein Bild oder einen Videoclip?

Du bist genau richtig in unserem Team! Als studentische Hilfskraft kümmerst du dich um die Aktualität und die Weiterentwicklung des Webauftritts der Drohnenakademie und um die Social-Media-Kanäle. Du wirst Teil eines motivierten Teams von coolen Dronies und berichtest über unsere spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit. Deine Arbeitszeit beträgt 8 Stunden in der Woche (9,90€ pro Stunde) bei flexibler Einteilung. Arbeitsort: Wo immer du bist.

Wie es weitergeht.

Ganz einfach: Schreib uns in einer E-Mail, warum du genau die oder der Richtige für diesen Job bist. Wir melden uns, garantiert! Kontakt: Dr. Gernot Vogt (info@drohnenakademie.bayern).

Weitere Infos findest du auch auf unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram.

Übung macht den Meister! Flugübungen am Campus Feuchtwangen!

Um sicheres Fliegen zu gewährleisten, hat es sich in der Luftfahrt immer wieder bewährt, die Piloten mit dokumentierten Flugstunden im Training zu halten. Dies lässt sich 1:1 auf Drohnenpiloten übertragen! Denn nur, wer viel probiert, Erfahrung sammelt und kurzer Hand einfach fliegt, wird geübter. Nun kann man Entfernungen, Wetter oder auch Ausnahmesituationen besser einschätzen und darauf angemessen reagieren. Und so wird man vor allem sicherer!
Deshalb bieten wir für unsere Studierenden kontinuierlich nun lockere Flugtutorials an. Diese Termine finden sich auf unserer Facebook Seite.

An diesen Tagen (vorausgesetzt das Wetter passt!!!) ist es möglich am Campus Feuchtwangen unter Aufsicht eines studentischen Tutors mit ausgewählten Drohnen der Hochschule oder eigenen Drohnen zu fliegen. Voraussetzungen sind keine notwendig – jedoch macht ein A1/A3 Fernpilotenschein (online absolvierbar bei https://lba-openuav.de/) durchaus Sinn, da sonst nur in absolut unmittelbarer Aufsicht geflogen werden darf.
Da wir dies relativ unvoreingenommen anbieten, haben wir kaum eine Ahnung mit wie vielen Piloten wir rechnen dürfen. Daher würden wir uns über eine vorweggehende Anmeldung an moritz.albert@drohnenakademie.bayern sehr freuen!
Auch Mitarbeiter der HS Ansbach sind herzlich willkommen – vorausgesetzt, Sie können sich von Ihrer eigentlichen Arbeit an der Hochschule freinehmen.

You are the first line of defense! Keep your skills current! Fly safe! Have fun!

Euer Team der BDAN!

Neues Imagevideo der BDAN

Einen spannenden Einblick in die Arbeit der Bayerischen Drohnenakademie und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der unbemannten Luftfahrtzeuge zeigt das neue Imagevideo der BDAN!

Anschaffung neuer Drohnenmodelle

Zwei neue Drohnenmodelle sind bei der Bayerischen Drohnenakademie eingezogen!

Durch die Nachfolgemittel für Studienbeiträge aus der Fakultät Medien wurden der BDAN zwei DJI AIR 2S Modelle, eine Mavic 2 Pro mit Smart Controller und ein Mavic 2 Fly More Zubehörpaket übergeben. Wir freuen uns sehr über die neue Technik!

Wahlpflichtmodul „Drone Basics“ im neuen Masterstudiengang Smart Energy Systems am Campus Feuchtwangen

Wer zum interdisziplinären Experten im Bereich der Energiewissenschaften und digitaler Technologien ausgebildet werden möchte, ist im internationalen Masterstudiengang Smart Energy Systems (SES) der Hochschule Ansbach genau richtig! Am Campus Feuchtwangen eignen sich Studierende in drei Semestern Kenntnisse über technische, wirtschaftliche und ökologische Grundlagen moderner Energiesysteme an und können diese um die notwendigen digitalen Bausteine wie Informations- und Kommunikationstechnik oder Künstliche Intelligenz erweitern.

Und genau in diesen zukunftsorientierten Themen sind auch die Inhalte der Bayerischen Drohnenakademie sehr gefragt, die die BDAN im Rahmen eines 5 ECTS-Moduls gerne einbringt. In dem englischsprachigen Wahlpflichtmodul „Drone Basics“ gibt sie den neuen Studierenden einen Einblick in die Welt der unbemannten Luftfahrzeuge. Die Themen der Lehrveranstaltungen sind vielfältig und reichen von Meteorologie, Luftrecht und Technik bis hin zur Sicherheit im Flugbetrieb. Dabei vermitteln mehrere Dozenten des BDAN-Teams ihr Wissen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Fakultäten und bereichern auch mit ihren praktischen Erfahrungen im Bereich der Ausbildung und Lizenzierung von Drohnenpiloten, aus angewandten Projekten und Forschung. Ein besonderes Highlight: die Teilnehmenden erhalten praktische Einheiten zur Programmierung von Tello Drohnen.

Geleitet wird der neue SES-Studiengang von Prof. Johannes Jungwirth. Nach dem Studium können die Absolventen und Absolventinnen in den unterschiedlichsten Branchen als Fach- und Führungskräfte tätig werden; so zum Beispiel im Bereich der Energieerzeugung und -vermarktung, sowie in der Immobilienwirtschaft, der Gebäudetechnik, der Automobilindustrie oder ganz allgemein in der Beratung energieintensiver Industrien.

Besuch des kubanischen Botschafters an der Hochschule Ansbach

Hoher Besuch an der Hochschule! Ramón Ignacio Ripoll Diaz, Botschafter des Landes Kuba, war zu Gast am Campus in Ansbach. Zusammen mit Botschaftsrätin und Beirätin für Wissenschaft und akademischen Austausch Maria Milagros Franco Suarez, dem Ansbacher Oberbürgermeister Thomas Deffner, Organisator Hans-Jürgen Eff und Mitgliedern des Vereins „Viva Cuba“ erkundete er die verschiedensten Einrichtungen der Hochschule.

Der Besuch diente als Start von Kooperationen zwischen der Hochschule Ansbach und der Universidad de Matanzas im Norden Kubas sowie der Universidad de Oriente in Santiago de Cuba im Südosten der Insel. Auf dem Programm stand unter anderem der Austausch über umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung sowie über gegenseitige Besuche von Studierenden und Professor*innen.

Von der Hochschulleitung Präsident Prof. Müller-Feuerstein, Vizepräsident Prof. Emmerich sowie von Fr. Huhn, der Leiterin des International Office wurde die Delegation empfangen. Und auch die Bayerische Drohnenakademie war bei diesem Treffen vertreten und stellte sich dem kubanischen Botschafter vor. Es fand ein reger Austausch über Drohnen und deren technische Entwicklungen statt.

Eine Luftaufnahme als Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen und wurde prompt auf dem Ansbacher Campus aufgenommen.