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Übung macht den Meister! Flugübungen am Campus Feuchtwangen!

Um sicheres Fliegen zu gewährleisten, hat es sich in der Luftfahrt immer wieder bewährt, die Piloten mit dokumentierten Flugstunden im Training zu halten. Dies lässt sich 1:1 auf Drohnenpiloten übertragen! Denn nur, wer viel probiert, Erfahrung sammelt und kurzer Hand einfach fliegt, wird geübter. Nun kann man Entfernungen, Wetter oder auch Ausnahmesituationen besser einschätzen und darauf angemessen reagieren. Und so wird man vor allem sicherer!
Deshalb bieten wir für unsere Studierenden kontinuierlich nun lockere Flugtutorials an. Diese Termine finden sich auf unserer Facebook Seite.

An diesen Tagen (vorausgesetzt das Wetter passt!!!) ist es möglich am Campus Feuchtwangen unter Aufsicht eines studentischen Tutors mit ausgewählten Drohnen der Hochschule oder eigenen Drohnen zu fliegen. Voraussetzungen sind keine notwendig – jedoch macht ein A1/A3 Fernpilotenschein (online absolvierbar bei https://lba-openuav.de/) durchaus Sinn, da sonst nur in absolut unmittelbarer Aufsicht geflogen werden darf.
Da wir dies relativ unvoreingenommen anbieten, haben wir kaum eine Ahnung mit wie vielen Piloten wir rechnen dürfen. Daher würden wir uns über eine vorweggehende Anmeldung an moritz.albert@drohnenakademie.bayern sehr freuen!
Auch Mitarbeiter der HS Ansbach sind herzlich willkommen – vorausgesetzt, Sie können sich von Ihrer eigentlichen Arbeit an der Hochschule freinehmen.

You are the first line of defense! Keep your skills current! Fly safe! Have fun!

Euer Team der BDAN!

Wahlpflichtmodul „Drone Basics“ im neuen Masterstudiengang Smart Energy Systems am Campus Feuchtwangen

Wer zum interdisziplinären Experten im Bereich der Energiewissenschaften und digitaler Technologien ausgebildet werden möchte, ist im internationalen Masterstudiengang Smart Energy Systems (SES) der Hochschule Ansbach genau richtig! Am Campus Feuchtwangen eignen sich Studierende in drei Semestern Kenntnisse über technische, wirtschaftliche und ökologische Grundlagen moderner Energiesysteme an und können diese um die notwendigen digitalen Bausteine wie Informations- und Kommunikationstechnik oder Künstliche Intelligenz erweitern.

Und genau in diesen zukunftsorientierten Themen sind auch die Inhalte der Bayerischen Drohnenakademie sehr gefragt, die die BDAN im Rahmen eines 5 ECTS-Moduls gerne einbringt. In dem englischsprachigen Wahlpflichtmodul „Drone Basics“ gibt sie den neuen Studierenden einen Einblick in die Welt der unbemannten Luftfahrzeuge. Die Themen der Lehrveranstaltungen sind vielfältig und reichen von Meteorologie, Luftrecht und Technik bis hin zur Sicherheit im Flugbetrieb. Dabei vermitteln mehrere Dozenten des BDAN-Teams ihr Wissen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Fakultäten und bereichern auch mit ihren praktischen Erfahrungen im Bereich der Ausbildung und Lizenzierung von Drohnenpiloten, aus angewandten Projekten und Forschung. Ein besonderes Highlight: die Teilnehmenden erhalten praktische Einheiten zur Programmierung von Tello Drohnen.

Geleitet wird der neue SES-Studiengang von Prof. Johannes Jungwirth. Nach dem Studium können die Absolventen und Absolventinnen in den unterschiedlichsten Branchen als Fach- und Führungskräfte tätig werden; so zum Beispiel im Bereich der Energieerzeugung und -vermarktung, sowie in der Immobilienwirtschaft, der Gebäudetechnik, der Automobilindustrie oder ganz allgemein in der Beratung energieintensiver Industrien.

Besuch des kubanischen Botschafters an der Hochschule Ansbach

Hoher Besuch an der Hochschule! Ramón Ignacio Ripoll Diaz, Botschafter des Landes Kuba, war zu Gast am Campus in Ansbach. Zusammen mit Botschaftsrätin und Beirätin für Wissenschaft und akademischen Austausch Maria Milagros Franco Suarez, dem Ansbacher Oberbürgermeister Thomas Deffner, Organisator Hans-Jürgen Eff und Mitgliedern des Vereins „Viva Cuba“ erkundete er die verschiedensten Einrichtungen der Hochschule.

Der Besuch diente als Start von Kooperationen zwischen der Hochschule Ansbach und der Universidad de Matanzas im Norden Kubas sowie der Universidad de Oriente in Santiago de Cuba im Südosten der Insel. Auf dem Programm stand unter anderem der Austausch über umweltfreundliche und nachhaltige Entwicklung sowie über gegenseitige Besuche von Studierenden und Professor*innen.

Von der Hochschulleitung Präsident Prof. Müller-Feuerstein, Vizepräsident Prof. Emmerich sowie von Fr. Huhn, der Leiterin des International Office wurde die Delegation empfangen. Und auch die Bayerische Drohnenakademie war bei diesem Treffen vertreten und stellte sich dem kubanischen Botschafter vor. Es fand ein reger Austausch über Drohnen und deren technische Entwicklungen statt.

Eine Luftaufnahme als Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen und wurde prompt auf dem Ansbacher Campus aufgenommen. 

Die Hochschule Ansbach wird 25 Jahre alt!

…und wir von der Bayerischen Drohnenakademie und dem Campus Feuchtwangen lassen es uns nicht nehmen unserer Hochschule ganz ganz herzlich zu gratulieren!

Als Festakt wird heute eine Talkrunde am Campus in Ansbach stattfinden an dem Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, der Präsident der Hochschule Ansbach Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein und weitere hochrangige Vertreter aus Industrie und Medien über die Rolle der Hochschule für die Region teilnehmen und sprechen werden.

Anlässlich des 25. Jubiläums der Hochschule Ansbach wird am morgigen Samstag, den 10.07., alles im Zeichen der Gründung stehen. Dann findet der „1. Campus der Löwen“  der Hochschule Ansbach statt, an dem spannende Themen und Workshops sowie Pitches junger Projektideen Sie erwarten.

Die Bayerische Drohnenakademie unterstützt hier die mediale Berichterstattung mit live Bildern. Seien Sie ganz herzlich eingeladen das Jubiläum auf der Webseite der Hochschule Ansbach zu verfolgen.

25 Jahre Hochschule Ansbach (hs-ansbach.de)

Rehkitzrettung – Drohnen als Hilfsmittel zur Rettung von Jungtieren

Die Wärmebildkamera zeigt die Lage der Rehkitze an

Junge Wildtiere liegen oft zwischen Anfang und Mitte Mai inmitten von Wiesen im hohen Gras und werden daher beim Mähen leicht übersehen und getötet. Hierzu rufen Landwirte Jäger zur Hilfe, die zu Fuß die Wiesen durchkämmen und nach jungem Wild Ausschau halten. Wesentlich schneller geht das jedoch mithilfe von Drohnen mit Wärmebildkameras, die die Wiesen abfliegen und so Rehkitze ausfindig machen können.

Hierbei hilft auch Dietrich Schneider von der Bayerischen Drohnenakademie, der seine Dienste als Drohnenpilot und Thermograph anbietet. Dazu muss er schon früh auf den Beinen sein, denn in den kühlen Morgenstunden ist der Temperaturunterschied zwischen Wiese und Tierkind besonders groß, was die Suche erleichtert. Vor dem Start stellt Dietrich Schneider eine runde Abflug- und Landefläche für die Drohne auf dem Boden bereit. Ist ein Rehkitz gefunden, erscheinen auf der Wärmebildkamera rote Flecken, die die warme Körpertemperatur des  Jungtiers deutlich vor dem Hintergrund der kühleren Wiese, anzeigen. Jäger sammeln dieses dann vorsichtig mit etwas Grünzeug in den Händen auf und tragen es an den Waldrand.

Der Bund unterstützt bereits diese Art von Rehkitzrettung; gerade erst wurde ein drei Millionen Euro schweres Förderprogramm für die Anschaffung solcher Drohnen aufgelegt. Auch die Fränkische Landeszeitung berichtete im Artikel „Mit Drohnen Rehkitze retten“ von Hasan Kadioglu.

Dies ist nur eine von vielen möglichen Nutzungsszenarien von Drohnen mit Wärmebildkameras. Somit bietet die Bayerische Drohnenakademie der Hochschule Ansbach mit ihrer Lehrveranstaltung „Thermografie mit Dr­­ohnen“ den Studierenden tieferen Einblick in weitere praktische Anwendungen und die physikalischen Hintergründe.

Bestandenes Audit der Bayerischen Drohnenakademie

Zum Erstaudit am 27.04.2021 traf sich – unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften – das Kernteam der Bayerischen Drohnenakademie am Campus der Hochschule Ansbach. Am Vortag gab es bereits ein Seminar zu den Themen „Safetymanagement“ und „Human Factors“. Zum Audit waren neben den Auditoren ebenso leitende Personen der UAV DACH Services UG anwesend.

Der Tag startete mit einer Vorstellungsrunde; im Anschluss stand das Qualitätsmanagement-Audit an. Fragen zu Themen wie „Benennung der Grundlagen“, „Ausbildung, Schulung und Prüfung“ oder „Ethisches Verhalten und Kritik“ wurden vom Team der Drohnenakademie souverän beantwortet. In einer  anschließenden auditierten – aber „scharf“ geschalteten – Probeprüfung erlangten drei Prüflinge – darunter zwei Studierende der Hochschule – unter Aufsicht der Auditoren den A2-Fernpilotenschein.

Nach der 40-minütigen Prüfung und einer Rundführung über den Hochschulcampus, kam dann die erfreuliche Nachricht: Das Audit wurde erfolgreich abgelegt. Die Bayerische Drohnenakademie ist nun eine genehmigte Stelle, um Kurse und Prüfungen für das neue EU-Fernpilotenzeugnis A2 durchzuführen. Und das ist etwas ganz Besonderes: keine weitere Hochschule in Deutschland bietet den Drohnenführerschein A2 samt einschließlich EU-weit gültigem Prüfzeugnis an. Die lange Vorbereitung hat sich gelohnt!

Die Drohnenakademie freut sich, bald auch am Campus Feuchtwangen, offizieller Sitz der Drohnenakademie und Außenstelle der Hochschule Ansbach, die Ausbildung zum A2 Fernpiloten zusätzlich für externe Interessenten anbieten zu können.

Kooperation mit der HS Weihenstephan-Triesdorf

Die BDAN freut sich mit der Hochschule Weihenstephan Triesdorf und hier speziell mit Prof. Patrick Noack vom KoDA (Kompetenzzentrum für digitale Agrarwirtschaft) eine Kooperation vereinbart zu haben.

Durch die Möglichkeiten in Kürze den A2-Fernpilotenschein ausbilden zu dürfen und durch die hohen medialen und technischen Fähigkeiten der beiden Gründungsfakultäten der BDAN bieten sich für Triesdorf interessante Möglichkeiten, Ihre Schwerpunkte besser in Szene zu setzen und gleichzeitig unterstützende Technik in der Landwirtschaft einzusetzen.

Die Hochschule Ansbach profitiert gleichzeitig von dem hohen ökologischen und naturwissenschaftlichen Know-How aus Triesdorf und möchte sich in Zukunft gerne für gemeinsame fernerkundliche Projekte öffnen.

Ein erster Schritt ist auch bereits getan. So bestand nun für die Studierenden der HS Triesdorf im WS 2020/21 das erste Mal die Möglichkeit eine Lehrveranstaltung aus der Hochschule Ansbach zu besuchen. Dies geschah mit dem Modul „Grundlagen UAV“ – einer Einstiegslehrveranstaltung in die Welt der Drohnen. Nähere Informationen finden Sie in der Beschreibung unserer Lehrveranstaltungen.

Unser Ziel ist es nun mit unseren Triesdorfer Kollegen die Zusammenarbeit zu vertiefen und weiterhin gemeinsame Projekte und Vorlesungen in die Wege zu leiten.

Luftige Grüße nach Triesdorf!

Die Bayerische Drohnenakademie Ansbach

Ein Kompetenzzentrum für Ausbildung und angewandte Forschung im
zivilen Bereich der Flugrobotik am Campus Feuchtwangen

Thermografische Inspektionen oder beeindruckende 3D-Modelle eines durch Drohnen erfassten Gebäudes – die unbemannten Flugobjekte (UAVs)  können heutzutage weitaus mehr als Fotoaufnahmen aus der Luft!

So kommen sie unter anderem auch zur Feuerdetektion und Brandbekämpfung zum Einsatz, unterstützen den Umweltschutz, beispielsweise bei der Erkennung von Rehkitzen in landwirtschaftlich genutzten Feldern oder erfassen den Wirkungsgrad von PV-Modulen und tragen so einen wichtigen Teil zur Digitalisierung bei. Und genau dadurch entlasten sie ganz nebenbei den Menschen bei komplexen Arbeitsabläufen, wie z.B. in der Bauwirtschaft.

Die Bayerische Drohnenakademie hat sich diesen Themen angenommen. Sie ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Hochschule Ansbach aus den beiden Fakultäten Medien und Technik und hat das Ziel ein Kompetenzzentrum für Ausbildung und angewandte Forschung im zivilen Bereich der Flugrobotik zu werden.

Ein Zuhause hat sie  neben dem zukünftigen Studiengang Smart Energy Systems am Campus Feuchtwangen gefunden. Das innovative und klimagerechte Forschungsgebäude liefert neben seiner hochtechnisierten Ausstattung und  nachhaltigen Energieversorgung  als zukunftsweisendes Modellprojekt mit vielen Freiflächen die idealen Voraussetzungen.

Für die Studierenden bietet die Bayerische Drohnenakademie bereits vielseitige Lehrveranstaltungen an, die sich mit Wärmebildkameras, als auch Fotografie oder Videografie beschäftigen. Die erste Durchführung des Kurses „Grundlagen UAV: Nutzung von Drohnen (Theorie)“ startete direkt mit mehr als 20 Studierenden aus den Medienstudiengängen bereits im Wintersemester 2019/20.

Seit dem 27.04.2021 ist die Drohnenakademie Teil einer genehmigten Stelle, um Kurse und Prüfungen für das neue EU-Fernpilotenzeugnis A2 anzubieten. Diese Schulung soll vor allem auch externen Interessenten eröffnet werden.

Doch nicht nur die Ausbildung und Lizenzierung von Drohnenpiloten bildet den Aufgabenbereich der Drohnenakademie. Auch der Austausch und Wissenstransfer mit wirtschaftlichen Organisationen, Behörden und weiteren Interessensgruppen aus der Region, sowie die angewandte Forschung und Entwicklung zählen zu den Tätigkeitsfeldern. Derzeitige Forschungsideen umfassen unter anderem die Kombination von Drohnen mit Wasserstoffantrieb oder Strömungssimulationen um die Leistungskapazitäten zu verbessern und Einsatzmöglichkeiten zu erweitern. Und auch der Ausbau weiterer Lehrfelder ist bereits in Planung. Ein paar Themen  könnten Pflanzenvitalität, Fotogrammetrie oder künstliche Intelligenz sein. Die Anwendungsfelder sind also vielfältig und wir sind gespannt, wie sich diese Technologien in Feuchtwangen entwickeln werden.

Thermografie mit Drohnen

Vorbereitung für kommende Lehrveranstaltung abgeschlossen

Die Bayerische Drohnenakademie am Campus Feuchtwangen bietet für Studierende der Hochschule Ansbach auch im Sommersemester das Modul Thermografie mit Drohnen an. Dr. Gernot Vogt, Oliver Abel und Dietrich Schneider haben dazu in den vergangenen Wochen etliche Flugstunden absolviert und anschauliche Experimente vorbereitet. Mit den sog. Unmanned Aircraft Vehicles (UAVs), also unbemannten Luftfahrzeugen, so die fachlich korrekte Bezeichnung, ergeben sich durch die kleinen Helfer nicht nur ganz neue Perspektiven sondern auch komplett neue Anwendungen.

So lassen sich z.B. Wärmebildkameras auf Drohnen installieren, wodurch thermografische Analysen nun auch ferngesteuert aus der Luft durchgeführt werden können. Konkrete Beispiele sind eine Analyse der Fassadendämmung von Gebäuden, des Wirkungsgrades von PV-Modulen, die Suche nach Rehkitzen in landwirtschaftlichen Nutzfeldern oder eine Erhebung der Feuchtigkeit verschiedener Oberflächen.

Blockveranstaltung in KW 31

Stattfinden wird das Modul Thermografie mit Drohnen als Blockveranstaltung in KW 31. Studierende sind herzlich willkommen sich eigenständig in Moodle für den Kurs „Thermografie mit Drohnen“ einzutragen und damit anzumelden.

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Teilnehmern dabei Themen wie

  • physikalischen Grundlagen der Thermografie
  • praktisches Wissen zur Thermografie
  • die technische Komponenten bzgl. der Umsetzung von Thermografie mit Drohnen
  • die praktische Umsetzung einer Flugplanung und einer Erhebung thermografischer Bilder mit Drohnen

Schließlich wird erworbenes Wissen in einer Lehreinheit mit der Interpretation thermografische Bilder wiederholt und gefestigt.Dieses Modul richtet sich vor allem an Studierende der Fakultät Technik. Mit erfolgreichem Abschluss dieses Moduls lassen sich 2,5 ECTS Punkte erwerben. So lohnt sich eine Kombination mit dem Modul Grundlagen UAV (ebenfalls 2,5 ECTS), in dem die Basis des Drohnenfluges und der Umgang mit Drohnen vermittelt werden.